Diakon
 
 
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Informationen über Zeugen Jehovas

 

Seit vielen Jahren beobachte ich die Entwicklungen bei den Zeugen Jehovas (ZJ) und der Wachtturmgesellschaft (WTG). Da meine Großeltern und meine Eltern selbst früher "Ernste Bibelforscher" bzw. Zeugen Jehovas waren, habe auch ich einen persönlichen Zugang zu dieser Organisation und ihren Anhängern, obwohl ich selbst nie Zeuge Jehovas war..

Als mein Vater, Günther Pape, 1961 seinen Lebensbericht "Ich war Zeuge Jehovas" veröffentlichte, hätte er nicht gedacht, dass seine Biographie so sehr für andere an Bedeutung gewinnen würde. Insgesamt 25 Auflagen verdeutlichen dies. Die Reaktionen auf diesen Lebensbericht waren vielschichtig. Viele ZJ und ehemalige ZJ fanden sich in seinen Zeilen wieder und nahmen mit ihm dankbaren Kontakt auf. Die WTG selbst war und ist bis heute über diesen Bericht und weitere Publikationen verständlicherweise nicht wirklich begeistert. Vor 10 Jahren habe ich dann mit dem Buch "Die Angstmacher - Wer (ver)führt die Zeugen Jehovas?" versucht der Frage nachzugehen, wie Menschen dazu kommen, sich den ZJ anzuschließen und in dieser Gemeinschaft gehalten werden. Zudem reagierten wir in den letzten 45 Jahren auf viele Anfragen mit Vorträgen und Seminaren in Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen.

Bis heute hören wir immer wieder von so manchem Gerücht in Bezug auf den Namen "Pape" und ZJ. Seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung kommen Unterstellungen hinzu, Günther Pape wäre Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR gewesen und ich hätte mit der Herausgabe der Zeitschrift "Aus Christlicher Veranwortung" einen nahtlosen Übergang zu der Zeitschrift "Christliche Verantwortung" geschaffen, die zu Zeiten der DDR von staatlichen Organen mehr als nur unterstützt wurde. Im Internet kursieren einige angebliche "Wahrheiten", die einfach nicht den Tatsachen entsprechen. 2004 haben wir zu diesem Komplex ein Schreiben verfasst, das alle entscheidenden Informationen enthält, die uns damals zur Verfügung standen.

Nichts desto trotz ist es uns wichtig zu betonen, dass es immer unserer Anliegen war und ist sachliche Informationen zu den ZJ zu publizieren, damit Jeder und Jede, die sich mit diesem Thema beschäftigt, selbst entscheiden kann, ob er oder sie sich den ZJ anschließen möchte oder doch lieber die Finger von diese Organisation lässt. Wir sind in der Tat davon überzeugt, dass man nicht alles in seinem Leben ausprobiert haben muss.

Daher werden hier einige Artikel aus den letzten Jahren veröffentlicht, die wir z. T. über unseren 1993 gegründeten Verein "Christliche Dienste e. V". publiziert haben.

   
 

 

Anmerkungen zur 2007-er Korrektur des Offenbarungsbuch von 1988

(bisher unveröffentlicht)

 

Die Zeugen Jehovas und das Ende der Welt

Vortrag bei einer Tagung 1997 in Zürich, später veröffentlicht im Sammelband "Vom Ende der Zeiten", Paulus-Verlag

 

"Lerne vom dem großen Lehrer"

Kritische Anmerkungen zur "Pädagogik" der WTG

 

 

 

 

Ausgewählte Artikel aus

Aus Christlicher Verantwortung (1993 - 1996)

 

Das Brot des Lebens ACV 1/1993

Sterben für den Wachtturm ACV 1/1995

Das irdische Paradies und das Neue Testament ACV 2/1995

"Ehre Gott mit deinen wertvollen Dingen" Teil 1 ACV 2/1995

Der „treue oder schlechte Sklave“ und das „hellere Licht“ ACV 2/1995

Das Gleichnis von den Schafen und Böcken (Matth. 25, 31 - 37) ACV 4/1995+1/1996

„Ehre Jehova mit deinen wertvollen Dingen“. Teil 2 ACV 4/1995+1/1996

 

 

Eine Klarstellung von Klaus-Dieter Pape:

Die Gründung der Vierteljahressc hrift "Aus Christlicher Verantwortung" (ACV) im Jahre 1993 hat nichts mit der Einstellung der Schrift "Christliche Verantwortung" 1993 in Gera zu tun. Folgende zwei Gründe waren ursächlich: 1993 beendete ich mein Theologiestudium in Tübingen und zur gleichen Zeit ging mein Vater, Günther Pape in Rente. Das Kath. Informationsbüro über Zeugen Jehovas in Wolfegg wurde aufgelöst. Um weiterhin Ratsuchenden und Interessiereten sachliche Informationen über die ZJ an die Hand zu geben, habe ich den Verein "Christliche Dienste e.v." gegründet und mit der Herausgabe von ACV begonnen. Die Einstellung von CV aus Gera war eine Folgewirkung davon, nicht Ursache!

Die Beendigung der Herausgabe der Quartalschrift "Aus Christlicher Verantwortung" Ende 1996 hat zudem nichts mit der Offenbarung meines Onkels Dieter Pape als inoffzieller Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR uns gegenüber zu tun, sondern liegt allein in der Tatsache begründet, dass meine damalige Berufstätigkeit als freier Mitarbeiter bei der Diözese Rottenburg und der Zentralsstelle Pastoral der deutschen Bischofskonferenz mich so stark in Anspruch genommen hat, dass die ehrenamtliche Herausgabe dieser Zeitschrift nebenher nicht mehr möglich war. Als mein Onkel 1996 uns gegenüber seine Mitarbeit offenbart hatte, war die Einstellung von ACV schon längst beschlossen. Alle anderen Spekulationen, die nicht nur im Internet über die Beendigung der Herausgabe kursieren, entbehren jeglicher Grundlage!